Batteriestandort NRW: Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, Jochen Ott, besucht die Fraunhofer FFB

Münster hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Batteriestand-orte Europas entwickelt. Welchen Beitrag die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfer-tigung Batteriezelle FFB dazu leistet, davon machten sich Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, und Sven Frenck, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis III in Münster, bei einem Besuch am Standort Müns-ter-Amelsbüren ein Bild. Dr.-Ing. Florian Degen, Leiter der Abteilung Produktions-technologie an der Fraunhofer FFB, führte die Gäste durch die Forschungsfertigung »FFB PreFab« und gab Einblicke in die industrienahe Batteriezellproduktion.

© Lena Ueberfeldt
Die Forschungsfabrik »FFB PreFab« in Münster-Amelsbüren verfügt über rund 6.800 Quadratme-ter Forschungsfläche und ist mit innovativer europäischer Maschinentechnologie ausgestattet. Im Rahmen einer Werksführung sprachen Jochen Ott, Spitzenkandidat der NRW-SPD, und Sven Frenck, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Münster III, mit Dr.-Ing. Florian Degen, Leiter der Abteilung »Produktionstechnologie« an der Fraunhofer FFB, über die Bedeutung der Batterie-forschung in Deutschland als Schlüssel für die Zukunft der Industrie und die Energiewende. V. l. n. r.: Jochen Ott, Spitzenkandidat der NRW-SPD, und Dr.-Ing. Florian Degen, Leiter der Abteilung »Produktionstechnologie« an der Fraunhofer FFB.
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In der »FFB PreFab« wird die Technologiereife aus dem Labor bis zur Fertigungslinie gehoben. Dr.-Ing. Florian Degen, Leiter der Abteilung »Produktionstechnologie« an der Fraunhofer FFB erläutert Jochen Ott Spitzenkandidat der NRW-SPD, und Sven Frenck, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Münster III die Fertigungsschritte für die Herstellung von Batteriezellen.

Münster. Der Aufbau eigener Kompetenzen in der Batteriezellproduktion ist entscheidend für die souveräne Transformation des Mobilitäts- und Energiesektors in Deutschland. Dabei nimmt der Innovationsstandort Münster eine besondere Rolle ein: »Mit der Fraunhofer FFB entsteht in Münster eine Forschungsinfrastruktur mit Bedeutung weit über Nordrhein-Westfalen hinaus. Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse und industrielle Anwendung eng miteinander verknüpft«, so Jochen Ott, NRW SPD-Spitzenkandidat. »Gerade die Batterieforschung ist ein Schlüssel für die Zukunft unserer Industrie – von der Automobilwirtschaft bis zur Energiewende. Die Fraunhofer FFB trägt dazu bei, neue Technologien schneller in die industrielle Praxis zu bringen. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz unseres Industriestandorts nachhaltig und macht uns unabhängiger von internationalen Lieferketten, etwa aus China. Unser Ziel ist klar: Wir müssen unsere eigene Innovations- und Technologiekraft stärken«.

Beim Rundgang durch die »FFB PreFab« erhielten Jochen Ott und Sven Frenck einen unmittelbaren Einblick in den Aufbau der vollständig digitalisierten Pilotlinie und die Forschungsarbeit an der Fraunhofer FFB. Seit Frühjahr 2024 ist der erste Bauabschnitt (»FFB PreFab«) in Münster-Amelsbüren in Betrieb. Aktuell arbeiten hier rund 140 Mitarbeitende täglich daran, neue Batterietechnologien unter industrienahen Bedingungen zu erproben und für großindustrielle Produktionsmaßstäbe weiterzuentwickeln. Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts (»FFB Fab«) wird künftig auch Produktionsforschung im Gigafactory-Maßstab möglich sein. Gemeinsam sollen die »FFB PreFab« und »FFB Fab« die entscheidende Lücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Serienproduktion schließen.

Spitzenforschung in der #BatteryCityMünster

Dabei ist die Fraunhofer FFB in ein starkes Batterie-Ökosystem eingebettet: Gemeinsam mit dem MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) der Universität Münster, dem Helmholtz-Institut Münster (HI MS) des Forschungszentrums Jülich und weiteren Partnern bündelt die #BatteryCityMünster Kompetenzen entlang der Batteriewertschöpfungskette. Die räumliche und fachliche Nähe von Grundlagenforschung, anwendungsorientierter Entwicklung und industrienaher Skalierung schafft kurze Wege und stärkt Münster als Forschungs- und Technologiestandort.

Finanzielle Förderung durch den Bund und das Land NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert in Münster rund 320 Millionen Euro in die Grundstücke und die Forschungsgebäude. Das BMBF fördert den Aufbau der Forschungsanlagen und die Forschungsprojekte zudem mit bis zu 750 Millionen Euro. Gemeinsam leisten die beiden Partner damit eine große Investition in die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland und in einen wichtigen Baustein für die Stärkung der technologischen Souveränität Europas in diesem Zukunftsfeld.

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