Digitalisierte Batteriezellfertigung

Wie in vielen Bereichen des professionellen und privaten Lebens bietet die Digitalisierung auch in der Produktion von Batteriezellen große Vorteile. Denn erst die Vernetzung von Maschinen, Produkten, dem Gebäude und ihrer Daten im Sinne der Industrie 4.0 ermöglicht eine effiziente und nachhaltige Zellfertigung.

Digitalisierung passiert bei uns in zwei unterschiedlichen Bereichen:

  1. Zum ersten, setzen wir digitale Technologien als Werkzeug ein, um Aufgabenstellungen effizienter zu lösen. Die Datenanalysen führen zu einem tieferen Verständnis der Einzelprozesse und legen die Auswirkungen von Parametern auf Folgeprozesse offen.
  2. Zum zweiten, bewerten und steigern wir den Digitalisierungsgrad des eigentlichen Fertigungsequipments.  Anhand bestimmter Anwendungsfälle wird der Einsatz digitaler Methoden in der Batteriezellfertigung erprobt und auf ein industriell anwendbares Niveau gebracht. Wir entwickeln Konzepte, die von der Rückverfolgbarkeit der Produktion bis hin zur vollständigen Abbildung von Produkten, der Produktion oder dem Gebäude (siehe Whitepaper Digitaler Zwilling) im digitalen Raum reichen.

Um dem wachsenden Bedarf an Fachkräften in unserem Bereich zu begegnen, bieten wir Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Einzelpersonen oder Unternehmen an.

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  • REVAMP

    Forschungsprojekt, «Automatisiertes Remanufacturing von variantenreichen Fahrzeugbatterien«

    Im Projekt REVAMP werden neue Konzepte für die nachhaltige Wiederverwertung gebrauchter Fahrzeugbatterien entwickelt. Ausgangspunkt ist eine automatisierte Zustandsbewertung, die eine autonome Entscheidung über Zweitnutzungsoptionen ermöglicht. Anschließend durchlaufen die Batterien einen hochflexiblen De- und Remontageprozess, um sie effizient für ein Second Life aufzubereiten. Ziel ist es, Kreislaufwirtschaft in der Elektromobilität zu stärken und den ökologischen Fußabdruck der Batterieproduktion und -nutzung zu reduzieren.

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  • FULL-MAP

    Forschungsprojekt, » Fully integrated, autonomous and chemistry agnostic Materials Acceleration Platform for next generation sustainable batteries«

    Das Forschungsvorhaben FULL-MAP zielt darauf ab, eine vollständig autonome und chemisch unabhängige “Materials Acceleration Platform” (MAP) für Batteriematerialien und -schnittstellen zu entwickeln.

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  • SchnelleZelle

    Forschungsprojekt

    Wie lassen sich Ladezeiten von Batterien für stationäre Energiespeicher deutlich verkürzen? Im Forschungsprojekt SchnelleZelle arbeiten Partner aus Wissenschaft und Industrie daran, die Schnellladefähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien für stationäre Energiespeicher deutlich zu verbessern. Innovative Ansätze im Zelldesign, der Kühlung und der Ladealgorithmen sollen Ladezeiten verkürzen und gleichzeitig Sicherheit sowie Lebensdauer erhalten.

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  • FORWARD

    Forschungsprojekt, »Prognose und Optimierung des Schweißens für die fortschrittliche Produktion von Batteriezellen«

    Im Forschungsprojekt FORWARD werden innovative Mess- und Auswertemethoden für das Metall-Ultraschallschweißen in der Batteriezellproduktion entwickelt. Ziel ist eine automatisierte Prozessüberwachung mit Vorhersage der Schweißqualität. Durch die digitale Einbindung der Prozessdaten – etwa über Konzepte wie den digitalen Zwilling – sollen Ausschuss reduziert und Qualität sowie Effizienz in der Zellassemblierung verbessert werden.

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  • Wir setzen auf künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zur Verbesserung von Produktionsprozessen und -technologien im Sinne der Industrie 4.0. Unsere Forschung und Entwicklung zielt darauf ab, neue datenbasierte und vernetzte Systeme für die Batterieindustrie zu entwickeln und zu implementieren.

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  • ENLARGE

    Forschungsprojekt, »Interoperable Produktion als Enabler für eine datengetriebene Batterie-Wertschöpfungskette«

    ENLARGE entwickelt einen allgemeingültigen Standard für Daten- und Informationsaustausch in der Batteriezellproduktion.

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  • ELLB Weiterbildung »EU-Batterieverordnung und Battery Passport«

    Onlineseminar | 3,5 Stunden | Auf Anfrage

    Dieses Modul bietet einen umfassenden Einblick in die EU-Batterieverordnung und den Battery Passport. Sie lernen, welche Akteure welche Pflichten übernehmen, welche regulatorischen Anforderungen gelten und wie diese praktisch umgesetzt werden. Anhand interaktiver Fallbeispiele erproben Sie die Anwendung des Battery Passports. Ideal für Fach- und Führungskräfte, die regulatorische Vorgaben sicher verstehen und umsetzen möchten – entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette.

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