Pressemitteilungen

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  • Bis 2030 wird sich die Menge an ausgedienten Batterien und zu recycelnden Materialien voraussichtlich verdreifachen. Gleichzeitig nimmt die Komplexität der Rücklauf-ströme zu, etwa durch unterschiedliche Batterietypen, Designs und chemische Zusammensetzungen. Eine gemeinsame Studie der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, des Instituts für Wirtschaftschemie der Universität Münster, der Porsche Consulting GmbH und der Volkswagen AG zeigt: Für Recyclingunter-nehmen kommt es nun vor allem auf eine wirtschaftlich tragfähige Skalierung bestehender Recyclingverfahren und die rechtzeitige Vorbereitung auf die künftig deutlich vielfältigeren Rücklaufströme an. Die Ergebnisse wurden nun in der welt-weit renommierten Fachzeitschrift »Nature Energy« veröffentlicht.

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  • Batterien made in NRW – innovativ, nachhaltig und klimafreundlich: Seit 2024 treibt die »FFB PreFab« als offene Forschungsfabrik die industrienahe Batteriezellproduktion voran. Jetzt nimmt die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster sichtbar Gestalt an. Mit dem Richtfest am Montag, 13. Juli 2026, bei dem Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär den Auftakt gaben, beginnt der entscheidende Bauabschnitt. Auf dem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur – für Batteriezellen bis zum Gigawatt-Maßstab.

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  • Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB stärkt erneut den Transfer von Forschung in die industrielle Anwendung: Bereits das dritte Ausgründungsvorhaben der Einrichtung steht in den Startlöchern. Professor Achim Kampker wechselt dafür aus der Institutsleitung in das entstehende Unternehmen und wird sich künftig auf dessen Aufbau zur Produktion von Halbzeugen und Batteriezellen in enger Anbindung an die Fraunhofer FFB konzentrieren. Die Leitung der Fraunhofer FFB liegt zukünftig weiterhin bei Prof. Jens Tübke und Prof. Simon Lux.

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  • Oberbürgermeister, Stadtwerke und Fraunhofer FFB nehmen Agri-Solarpark in Betrieb / 2026

    Vom Kornfeld in die Batterieforschung

    22. Mai 2026

    Auf einem Feld am Hartmannsbrook in Amelsbüren wächst ab sofort nicht mehr nur Getreide: Eine neue Agri-Solaranlage erzeugt auf der Fläche künftig auch Sonnenstrom. Zur offiziellen Inbetriebnahme kamen Oberbürgermeister Tilman Fuchs sowie Vertretende der Stadtwerke Münster und der Fraunhofer FFB im Solarpark zusammen. »Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn eine Stadt gemeinsam an ihrer Zukunft arbeitet. Wirtschaft, Landwirtschaft, Stadtwerke und Bürgerinnen und Bürger ziehen hier an einem Strang und machen deutlich: Fortschritt entsteht dort, wo frische Ideen auf gute Zusammenarbeit treffen«, betonte Oberbürgermeister Tilman Fuchs.

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  • Die industrielle Batteriezellfertigung ist zu einem strategischen Schlüsselthema für Europas Wettbewerbsfähigkeit geworden. Vor diesem Hintergrund diskutiert Institutsleiter Prof. Simon Lux auf der weltweit führenden Industriemesse mit Vertretern aus Industrie und Politik, zentrale Herausforderungen und Perspektiven der europäischen Batteriezellfertigung. Ergänzend zeigt die Fraunhofer FFB, wie angewandte Forschung, digitale Produktionskonzepte und vernetzte Fabriklösungen den Transfer von Forschungsergebnissen in den industriellen Maßstab beschleunigen.

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  • 25 Industrie- und Forschungspartner entwickeln nachhaltige, kostengünstige Alternative zu Lithium-Ionen-Technologien / 2026

    Bedeutendes BMFTR-Projekt zur Natrium-Ionen Batteriezellfertigung in Deutschland ist gestartet

    Pressemitteilung / 31. März 2026

    Mit dem Förderprojekt SIB:DE ENTWICKLUNG startet das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das bislang größte deutsche Konsortium zur Natrium-Ionen-Batterietechnologie. 25 Partner aus Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam daran, eine nachhaltige, sichere und wirtschaftliche Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Fertigung großformatiger, marktreifer Zellen sowie der Bewertung der Recycelbarkeit. Ziel ist der schnelle Transfer der Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen.

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  • Studie zeigt: »Der Wechsel zu einer neuen Batterietechnologie öffnet nicht automatisch eine Tür für neue Marktteilnehmer« / 2026

    Lithium- und Natrium-Ionen-Technologien sind enger verknüpft als angenommen

    Pressemitteilung / 24. Februar 2026

    © Adobe Stock / von จิรวัฒน์ ขันเงิน

    Ein Forschungsteam zeigt mithilfe einer KI-gestützten Patentanalyse, wie stark Batterietechnologien aufeinander aufbauen. Das Ergebnis: Industrie- und Innovationsstrategien müssen technologische Abhängigkeiten viel stärker berücksichtigen

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  • In der europäischen Batteriezellproduktion verursachen großvolumige Rein- und Trockenräume signifikante Kostennachteile gegenüber dem asiatischen Wettbewerb. Die Start-up-Initiative Syvairo bietet mit einer patentierten Intralogistiklösung, einem sogenannten mobilen Mini-Environment, eine Einsparung des Energiebedarfs um über 50 Prozent. Mit der Bewilligung des EXIST-Forschungstransfers des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie überführt die Ausgründung der Fraunhofer FFB diese Technologie nun in die industrielle Anwendung und ebnet den Weg für eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion »Made in Germany«.

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  • Fertigung erster geladener Zelle in der »FFB PreFab« / 2025

    Bär: Die erste Batteriezelle aus der FFB PreFab markiert einen Meilenstein für Batterien »Made in Germany«

    Pressemitteilung / 15. Dezember 2025

    In Münster wurde ein bedeutender Meilenstein in der Inbetriebnahme der ersten Forschungsfabrik »FFB PreFab« (1. Bauabschnitt) erreicht: Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB hat ihre erste elektrisch funktionsfähige Lithium-Ionen-Batteriezelle produziert. Damit wurde erstmals eine durchgängige Prozesskette mit ausschließlich europäischer Anlagentechnik, von der Elektrodenfertigung bis zur geladenen Zelle, realisiert.

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  • »FoFeBat« Statustreffen 2025

    Pressemitteilung / 26. November 2025

    Anlässlich des Statustreffens der Forschungsfertigung Batteriezelle (FoFeBat) hat die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB am 25. und 26. November 2025 ihre Projektpartner sowie Vertreterinnen und Vertreter der Fördergeber in Münster begrüßt. Das zweitägige Treffen fand erstmals am Hauptstandort der Fraunhofer FFB in der Münster Hiltrup statt. Im Mittelpunkt standen der Austausch zum aktuellen Stand der Forschungsfertigung Batteriezelle, der Fortschritt des PreFab-Ramp-ups sowie Einblicke in verschiedene Forschungsprojekte und die weiteren Entwicklungsschritte auf dem Weg zur »FFB Fab«.

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  • Eine unabhängige europäische Batteriezellindustrie erfordert innovative Lösungen, starke europäische Zusammenarbeit und einen intensiven Wissenstransfer entlang des gesamten Wertschöpfungskreislaufs der Batteriezellfertigung. Vor diesem Hintergrund boten die Battery Production Days 2025, die am 21. und 22. Oktober in der BatteryCityMünster stattfanden, eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen in der Batteriezellfertigung.

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  • Stadtwerke Münster und Kooperationspartner setzen auf effiziente Flächennutzung / 2025

    Baustart für den ersten Agri-Solarpark in Münster

    Pressemitteilung / 16. Oktober 2025

    In Münster-Amelsbüren haben die Stadtwerke Münster mit dem Bau einer Agri-Photovoltaikanlage begonnen. Sie soll künftig auf 13,2 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche sauberen Sonnenstrom für die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB erzeugen.

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  • Messe und Konferenz / 2025

    Fraunhofer FFB und PEM laden zu ersten »Battery Production Days« ein.

    Pressemitteilung / 13. Oktober 2025

    Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB und der Lehrstuhl »Production Engineering of E-Mobility Components« (PEM) der RWTH Aachen laden für 21. und 22. Oktober zu den ersten »Battery Production Days« (BPD) nach Münster ein. Die Fachkonferenz und -messe, zu der rund 250 Teilnehmende erwartet werden, soll künftig wechselweise in Münster und Aachen stattfinden.

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  • Das chinesische Handelsministerium hat neue Exportkontrollen für Lithiumbatterien, Graphitanodenmaterialien und Produktionsanlagen angekündigt, die am 8. November 2025 in Kraft treten. Erstmals betroffen sind auch Maschinen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen, darunter Wickel- und Stackingmaschinen sowie Heißpressen. Offiziell dienen die Maßnahmen dem Schutz nationaler Interessen, könnten jedoch Europas Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten weiter verstärken. Die Fraunhofer FFB bewertet die Entwicklungen im Kontext technologischer Souveränität und untersucht, wie europäische Fertigungs- und Innovationskompetenzen gestärkt werden können, um die Batterieproduktion in Europa langfristig resilient und wettbewerbsfähig zu gestalten.

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  • Elektromobilität und stationäre Energiespeicher: Stärkung lokaler Batterielieferketten erfordert erhebliche Energiemengen in Europa / 2025

    Forschungsteam aus Münster prognostiziert europäischen Energiebedarf für Batteriezellproduktion

    Pressemitteilung / 16. September 2025

    Ein Team um Prof. Dr. Simon Lux hat den künftigen Energiebedarf ermittelt, der mit der von der EU angestrebten Stärkung lokaler Batterielieferketten in Europa verbunden sein wird. Europa wird demnach erhebliche Energiemengen für die lokale Batteriezellproduktion bereitstellen müssen.

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  • Innovative Batterietechnologie, -produktion & Nachhaltigkeit

    Pressemitteilung / 10. September 2025

    Im Februar 2026 startet erstmals der elftägige Hochschulzertifikatskurs »Innovationen Batterietechnologie: Batterieproduktion & Nachhaltigkeit« – eine gemeinsame Weiterbildung der FH Münster und der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB.

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  • Antrittsbesuch in Nordrhein-Westfalen / 2025

    Bundeskanzler Friedrich Merz zu Gast bei der Fraunhofer FFB in Münster

    Pressemitteilung / 01. September 2025

    Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Nordrhein-Westfalen besuchte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst sowie der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Ina Brandes die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, wo sie Einblicke in eine Musterlinie für die komplette Batteriezellproduktion im kleineren Maßstab erhielten. Im Gespräch mit dem Kanzler betonten Fraunhofer-Vorstand Prof. Dr. Constantin Häfner sowie die Institutsleitung der Fraunhofer FFB die Bedeutung der Batterieforschung für die Wertschöpfung und technologische Souveränität Deutschlands.

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  • Studienveröffentlichung / 2025

    Fraunhofer FFB-Studie belegt: Natrium-Ionen-Batterien stehen kurz vor der Marktreife

    Pressemitteilung / 31. Juli 2025

    © Adobe Stock / von จิรวัฒน์ ขันเงิน

    Einer aktuellen Studie der Fraunhofer FFB und der Universität Münster zufolge stehen Natrium-Ionen-Batterien an der Schwelle zur industriellen Massenproduktion. Besonders für Anwendungen mit geringeren Anforderungen an die Energiedichte bieten sie bereits heute eine tragfähige und nachhaltige Alternative. Erwartete Materialoptimierungen könnten dazu führen, dass Natrium-Ionen-Batterien in den kommenden Jahren auch in Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommen.

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  • Ein Forschungsteam der Universität Münster, der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle und des Lawrence Berkeley National Laboratory (USA) vergleicht am Beispiel Kalifornien verschiedene Strategien zur Nutzung von Altbatterien aus Elektroautos. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz der alten Batterien als stationäre Energiespeicher langfristig effektiver zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beiträgt als unmittelbares Recycling. Besonders in Ländern mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien bietet die Zweitnutzung solcher Batterien, etwa zur Netzstabilisierung und zur besseren Integration von Solar- und Windstrom, ein erhebliches Potenzial.

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