Energietechnik in der Entwicklung eines Energiekonzepts für die Batteriezellfertigung
In der Energietechnik werden alle energetischen Aspekte in der Batteriezellfertigung betrachtet. Hierzu zählen die Gewinnung, Umwandlung, Transport, Speicherung und Nutzung von Energie. Um sich einen Überblick zu verschaffen, wird dafür ein Energiekonzept entwickelt. Ein grundsätzlicher Ablauf zur Entwicklung eines Energiekonzepts für eine Batteriezellproduktion besteht aus den folgenden vier Punkten:
- Inputermittlung
- Lastprofilerzeugung
- Erzeugervergleich
- Energiekonzept
Inputermittlung
Bei der Inputermittlung wird das Fertigungskonzept mit allen Maschinendaten im Verlaufe eines Jahres ermittelt, um eine datenbasierte Grundlage und Überblick zu erhalten. Darauf aufbauend kann ein Lastprofil erzeugt werden. Die energieintensivsten Prozessschritte sind die Trocknung der Elektroden mit 43 Prozent und der Erhalt der Trockenraumbedingungen mit 39 Prozent des gesamten Energieverbrauchs. Bei Fabriken mit kontinuierlicher Produktion liegt dieser bei etwa 1.800 GWh pro Jahr. Ein Grund ist die Trocknung, die hohe Temperatur von bis zu 200 °C und eine Trockenraumbedingung zwischen 0 °C und –70 °C bei hohem Volumenstrom benötigt.
Lastprofilerzeugung
Ein Lastprofil fasst alle Bereiche über ein Jahr zusammen, welche Energie verbrauchen. Dabei wird die durch die Prozesse und das Gebäude benötigte Menge an Strom, Wärme und Kälte zusammengeführt. Weiterführend kann mit dem Lastprofil eine passende Mischung aus Energieerzeugern ermittelt werden. Im Bereich der Strombeschaffung kann dabei zwischen interner und externer Energie unterschieden werden: Während die interne Energie die selbst erzeugt Energie durch bspw. Solar oder Windkraft beschreibt, meint die externe Energie die von außen einzukaufende Energie vom Stromnetz. Unter den Energieerzeugern besteht eine große Auswahl: Hier können Kältemaschinen und Wärmepumpen zum Einsatz kommen, hohe Temperaturen durch Direktstrom oder Gaskessel erzeugt werden oder Energie auch sekundär aus Abwärme erzeugt, die nötigen Temperaturen genutzt werden. Auch mit sekundärer Energiegewinnung durch Abwärme kann Energie erzeugt werden. Abwasser, die Drucklufterzeugung, Rückgewinnung aus der Elektrodentrocknung oder die Wärmeentwicklung bei der Eigenstromerzeugung können dabei Quellen sein. Die Wärme kann dann, vergleichbar zur Stromspeicherung, thermisch für spätere Anwendung gespeichert werden.
Erzeugervergleich
Unter den Energieerzeugern besteht eine große Auswahl: Hier können Kältemaschinen und Wärmepumpen zum Einsatz kommen, hohe Temperaturen durch Direktstrom oder Gaskessel erzeugt werden oder Energie auch sekundär aus Abwärme erzeugt, die nötigen Temperaturen genutzt werden. Auch mit sekundärer Energiegewinnung durch Abwärme kann Energie erzeugt werden. Abwasser, die Drucklufterzeugung, Rückgewinnung aus der Elektrodentrocknung oder die Wärmeentwicklung bei der Eigenstromerzeugung können dabei Quellen sein. Die Wärme kann dann, vergleichbar zur Stromspeicherung, thermisch für spätere Anwendung gespeichert werden.
Energiekonzept
Das Energiekonzept ist das Herzstück, da dort alle energieverbrauchenden und erzeugenden Faktoren sowie deren Zusammenspiel abgebildet sind. Dort können Bereiche identifiziert werden, welche zu optimieren sind und welcher Effekt eine mögliche Optimierung auf das gesamte System hat. Mögliche Optimierungsbereiche, sind der Prozess, die Energiebeschaffung und das grundsätzliche Monitoring des gesamten Ablaufs.