Pressemitteilungen

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  • Münster hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Batteriestand-orte Europas entwickelt. Welchen Beitrag die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfer-tigung Batteriezelle FFB dazu leistet, davon machten sich Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen, und Sven Frenck, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis III in Münster, bei einem Besuch am Standort Müns-ter-Amelsbüren ein Bild. Dr.-Ing. Florian Degen, Leiter der Abteilung Produktions-technologie an der Fraunhofer FFB, führte die Gäste durch die Forschungsfertigung »FFB PreFab« und gab Einblicke in die industrienahe Batteriezellproduktion.

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  • Studie identifiziert strategische Lücken im Batterie-Start-up-Ökosystem / 2026

    Gründungsboom erreicht nicht alle Bereiche der Batterieindustrie

    27. Juli 2026

    Start-ups gelten als Treiber der Energiewende. Eine Studie der Universität Münster und der Fraunhofer FFB zeigt nun: Batterie-Start-ups entstehen vor allem dort, wo technologisches Knowhow gefragt, der Kapitalbedarf aber noch beherrschbar ist. Besonders stark vertreten sind Start-ups bei fortschrittlichen Materialien, spezialisierten Komponenten und in der Zellfertigung. Deutlich weniger Gründungen entstehen dagegen in kapitalintensiveren Bereichen der Wertschöpfungskette, etwa bei der Rohstoffgewinnung, im Recycling oder bei Second-Life-Anwendungen. Selbst dort, wo Start-ups entstehen, bleibt der Schritt in die industrielle Skalierung häufig eine zentrale Hürde. Für die Untersuchung analysierte das Forscherteam mehr als 400 neue Batterieunternehmen weltweit. Die Ergebnisse erschienen in der Fachzeitschrift Energy Strategy Reviews.

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  • Bis 2030 wird sich die Menge an ausgedienten Batterien und zu recycelnden Materialien voraussichtlich verdreifachen. Gleichzeitig nimmt die Komplexität der Rücklauf-ströme zu, etwa durch unterschiedliche Batterietypen, Designs und chemische Zusammensetzungen. Eine gemeinsame Studie der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, des Instituts für Wirtschaftschemie der Universität Münster, der Porsche Consulting GmbH und der Volkswagen AG zeigt: Für Recyclingunter-nehmen kommt es nun vor allem auf eine wirtschaftlich tragfähige Skalierung bestehender Recyclingverfahren und die rechtzeitige Vorbereitung auf die künftig deutlich vielfältigeren Rücklaufströme an. Die Ergebnisse wurden nun in der welt-weit renommierten Fachzeitschrift »Nature Energy« veröffentlicht.

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  • Batterien made in NRW – innovativ, nachhaltig und klimafreundlich: Seit 2024 treibt die »FFB PreFab« als offene Forschungsfabrik die industrienahe Batteriezellproduktion voran. Jetzt nimmt die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle in Münster sichtbar Gestalt an. Mit dem Richtfest am Montag, 13. Juli 2026, bei dem Ministerpräsident Hendrik Wüst, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär den Auftakt gaben, beginnt der entscheidende Bauabschnitt. Auf dem rund 39.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur – für Batteriezellen bis zum Gigawatt-Maßstab.

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  • Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB stärkt erneut den Transfer von Forschung in die industrielle Anwendung: Bereits das dritte Ausgründungsvorhaben der Einrichtung steht in den Startlöchern. Professor Achim Kampker wechselt dafür aus der Institutsleitung in das entstehende Unternehmen und wird sich künftig auf dessen Aufbau zur Produktion von Halbzeugen und Batteriezellen in enger Anbindung an die Fraunhofer FFB konzentrieren. Die Leitung der Fraunhofer FFB liegt zukünftig weiterhin bei Prof. Jens Tübke und Prof. Simon Lux.

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  • Oberbürgermeister, Stadtwerke und Fraunhofer FFB nehmen Agri-Solarpark in Betrieb / 2026

    Vom Kornfeld in die Batterieforschung

    22. Mai 2026

    Auf einem Feld am Hartmannsbrook in Amelsbüren wächst ab sofort nicht mehr nur Getreide: Eine neue Agri-Solaranlage erzeugt auf der Fläche künftig auch Sonnenstrom. Zur offiziellen Inbetriebnahme kamen Oberbürgermeister Tilman Fuchs sowie Vertretende der Stadtwerke Münster und der Fraunhofer FFB im Solarpark zusammen. »Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn eine Stadt gemeinsam an ihrer Zukunft arbeitet. Wirtschaft, Landwirtschaft, Stadtwerke und Bürgerinnen und Bürger ziehen hier an einem Strang und machen deutlich: Fortschritt entsteht dort, wo frische Ideen auf gute Zusammenarbeit treffen«, betonte Oberbürgermeister Tilman Fuchs.

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  • Die industrielle Batteriezellfertigung ist zu einem strategischen Schlüsselthema für Europas Wettbewerbsfähigkeit geworden. Vor diesem Hintergrund diskutiert Institutsleiter Prof. Simon Lux auf der weltweit führenden Industriemesse mit Vertretern aus Industrie und Politik, zentrale Herausforderungen und Perspektiven der europäischen Batteriezellfertigung. Ergänzend zeigt die Fraunhofer FFB, wie angewandte Forschung, digitale Produktionskonzepte und vernetzte Fabriklösungen den Transfer von Forschungsergebnissen in den industriellen Maßstab beschleunigen.

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  • 25 Industrie- und Forschungspartner entwickeln nachhaltige, kostengünstige Alternative zu Lithium-Ionen-Technologien / 2026

    Bedeutendes BMFTR-Projekt zur Natrium-Ionen Batteriezellfertigung in Deutschland ist gestartet

    Pressemitteilung / 31. März 2026

    Mit dem Förderprojekt SIB:DE ENTWICKLUNG startet das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) das bislang größte deutsche Konsortium zur Natrium-Ionen-Batterietechnologie. 25 Partner aus Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam daran, eine nachhaltige, sichere und wirtschaftliche Alternative zu Lithium-Ionen-Batterien zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Fertigung großformatiger, marktreifer Zellen sowie der Bewertung der Recycelbarkeit. Ziel ist der schnelle Transfer der Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen.

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  • Studie zeigt: »Der Wechsel zu einer neuen Batterietechnologie öffnet nicht automatisch eine Tür für neue Marktteilnehmer« / 2026

    Lithium- und Natrium-Ionen-Technologien sind enger verknüpft als angenommen

    Pressemitteilung / 24. Februar 2026

    © Adobe Stock / von จิรวัฒน์ ขันเงิน

    Ein Forschungsteam zeigt mithilfe einer KI-gestützten Patentanalyse, wie stark Batterietechnologien aufeinander aufbauen. Das Ergebnis: Industrie- und Innovationsstrategien müssen technologische Abhängigkeiten viel stärker berücksichtigen

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  • In der europäischen Batteriezellproduktion verursachen großvolumige Rein- und Trockenräume signifikante Kostennachteile gegenüber dem asiatischen Wettbewerb. Die Start-up-Initiative Syvairo bietet mit einer patentierten Intralogistiklösung, einem sogenannten mobilen Mini-Environment, eine Einsparung des Energiebedarfs um über 50 Prozent. Mit der Bewilligung des EXIST-Forschungstransfers des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie überführt die Ausgründung der Fraunhofer FFB diese Technologie nun in die industrielle Anwendung und ebnet den Weg für eine wettbewerbsfähige Batterieproduktion »Made in Germany«.

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